Eine aktuelle Untersuchung deckt auf, dass die Bevölkerung Deutschlands weiterhin zurückhaltend gegenüber Elektrofahrzeugen ist. Obwohl im Januar 2025 eine signifikante Erhöhung der Neuzulassungen dokumentiert wurde, bleibt die Nachfrage gering. Lediglich ein kleiner Prozentsatz der Verbraucher plant, bei ihrem nächsten Fahrzeugeinkauf auf Elektroantrieb umzusteigen.
Im ersten Quartal des Jahres 2025 stieg die Zahl der neu zugelassenen Elektrofahrzeuge nach einem schwierigen Jahr zuvor deutlich an. Doch diese Entwicklung lässt sich nicht mit einer grundlegenden Einstellungswandlung in der Bevölkerung gleichsetzen. Stattdessen offenbart eine neue Studie, dass viele Menschen weiterhin an traditionellen Antriebsarten festhalten. Die Mehrheit der Befragten bevorzugt Benzin- oder Dieselmotoren, während nur wenige einen rein elektrischen Wagen in Erwägung ziehen.
Die Analyse wurde von der Targobank in Auftrag gegeben und zeigt, dass lediglich 17 Prozent der Teilnehmer bereit wären, ihr nächstes Auto vollständig elektrisch zu betreiben. Fast doppelt so viele vertrauen stattdessen weiterhin dem Verbrennungsmotor. Interessanterweise sehen auch einige Befragte in Hybridmodellen eine zukünftige Option, was auf eine gewisse Offenheit für alternative Technologien hindeutet.
Die Ergebnisse dieser Studie spiegeln wider, dass es noch erhebliche Hürden gibt, die überwunden werden müssen, bevor Elektrofahrzeuge in Deutschland wirklich durchstarten können. Es bleibt abzuwarten, ob künftige Entwicklungen wie bessere Infrastruktur oder preiswertere Akkus diese Skepsis verringern können.