In einer Studie von Continental und infas wird deutlich, dass Hybridautos weltweit an Popularität gewinnen. Während die USA eine starke Neigung zu diesen Fahrzeugen zeigen, haben chinesische Hersteller Schwierigkeiten, auf diesem Markt Fuß zu fassen. Japanische Unternehmen profitieren hingegen von dieser Entwicklung, indem sie insbesondere auch in den Segmente der Klein- und Mittelklassewagen investieren. Ein weiterer interessanter Akteur ist Dacia, das sich durch günstige Preise und Autogas-Antriebe auszeichnet.
In der globalen Automobilbranche zeigt sich ein klarer Trend hin zu Hybridantrieben. In den Vereinigten Staaten sehen sich fast die Hälfte der Befragten bereits als künftige Hybridkäufer. Dies steht im krassen Gegensatz zu chinesischen Produzenten, die sich stark auf reine Elektroautos konzentrieren. Die japanischen Hersteller nutzen diese Gelegenheit geschickt und bieten über 28 Modelle als Voll- oder Plug-in-Hybrid an. Besonders herausstechend ist dabei der Honda Jazz, der mit seiner seit Jahrzehnten weiterentwickelten Technik im TÜV-Report 2025 erfolgreich war. Auch Mazda beweist mit seinem Modell 2, dass Hybridantriebe nicht zwangsläufig teuer sein müssen.
Auch europäische Marken wie Dacia entwickeln innovative Strategien. Mit dem Sandero bietet die Marke eines der preisgünstigsten Autos Deutschlands an, das zudem durch seine LPG-Technologie ökologisch und wirtschaftlich unterwegs ist. Seit 2010 hat Dacia laut eigenen Angaben weltweit eine Million Fahrzeuge mit Autogas verkauft.
Von einem journalistischen Standpunkt aus lässt sich feststellen, dass die Mobilitätswende noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Solange Kunden nach erschwinglichen Lösungen suchen und die Infrastruktur für Elektroautos noch nicht optimal ausgebaut ist, werden Hybridfahrzeuge eine wichtige Rolle spielen. Sie bieten einen Kompromiss zwischen moderner Technologie und praktischer Anwendung, was sowohl für Hersteller als auch für Verbraucher von Vorteil ist.