In der Nordstadt von Dortmund eskalierte eine Situation, als ein Vierjähriger von einem Auto angefahren wurde. Statt sich um das Wohlergehen des Kindes zu kümmern, griffen bis zu 100 Personen den Wagen der verantwortlichen Fahrerin an. Die Polizei musste eingreifen, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und einen Krankenwagen für den Jungen zu rufen.
In einer bedrohlichen Szene in der Schleswiger Straße entwickelte sich am Montagabend gegen 19:15 Uhr eine dramatische Situation. Eine 47-jährige Frau fuhr unbeabsichtigt über ein plötzlich auftauchendes kleines Kind. Anstatt Unterstützung zu leisten, formierte sich innerhalb kürzester Zeit eine große Menschenmenge um das Fahrzeug. Was zunächst mit 30 Personen begann, wuchs schließlich auf etwa 100 auf. Währenddessen blieb niemand bei Verstand, um medizinische Hilfe für das verletzte Kind zu organisieren. Stattdessen wurden die Insassen des Autos attackiert. Besonders aggressiv zeigte sich die Mutter des Jungen, die erfolglos versuchte, den Beifahrer aus dem Auto zu zerren. Die Polizei musste schließlich eingreifen, um Ordnung herzustellen und sicherzustellen, dass der Junge ins Krankenhaus gebracht wurde.
Von einem journalistischen Standpunkt aus ist es erschreckend zu sehen, wie schnell eine Gemeinschaft ihre moralischen Pflichten vernachlässigen kann. Statt sich um das Opfer eines Unfalls zu kümmern, entwickelte sich eine Situation der Gewalt und Zerstörung. Diese Geschichte zeigt uns die Bedeutung von Ruhe und Vernunft in Krisensituationen sowie die Notwendigkeit, andere in Notsituationen zu unterstützen, anstatt sie weiter zu belasten.